Ich gebe zu, lange Zeit habe ich mich nicht mehr um diese kleine Software auf meinem Laptop gekümmert.
Als ich aber letzte Woche von einem Bekannten erfahren habe, dass sein Webspace quasi über Nacht durch einen Serverausfall einiger wichtiger Daten, die dummerweise nicht im Backup des Providers aufzufinden waren, „beraubt“ wurde, habe ich mir wieder einmal Gedanken über mein eigenes Datensicherungskonzept gemacht.

Dabei ist mir eingefallen, dass ich vor einigen Monaten mal dieses kleine Tool „Dropbox“ im Netz entdeckt hatte.

Das Interessante an der Dropbox ist, dass ich z.B. Ordner auf meinem Laptop als „Dropbox„-Ordner festlegen kann, der dann immer, wenn ich Online gehe automatisch mit einem Teil der Bandbreite die Daten synchronisiert.
Und das geht nicht nur in eine Richtung! Ich kann z.B. von unterwegs per Webbrowser Daten hochladen oder bearbeiten, die dann auf zu Hause nach lokal Synchronisiert werden. Oder auch z.B. vom iPhone aus Dateien öffnen, hochladen, bearbeiten usw.

Durch das optionale „Sharing“ von Dateien und Ordnern mit Freunden oder Kollegen lässt sich Dropbox natürlich auch als günstiger Daten“versand“ statt USB-Stick, Email-Anhang usw. nutzen.

Was kostet Dropbox? Erstmal nichts! 2GB Onlinespeicher inkl. 30 Tagen Datensicherung (man kann bis zu 30 Tage zurückgehen, um z.B. gelöschte Dateien wiederherzustellen) sind komplett kostenlos.
Keine Kreditkarteninformationen, kein Paypal, nur eine Email-Adresse als Login wird benötigt.

Möchte man den Speicherplatz erweitern oder längere Backups nachordern, gibt es hierfür entsprechende Pakete zu erwerben z.B. 9,99$ pro Monat bzw. 99$ pro Jahr für 50GB Speicherplatz.

Alle Datenübertragungen von und zur Dropbox finden verschlüsselt (SSL) statt.
Die Dateien werden übrigens auf den Dropbox Servern verschlüsselt (AES-256) abgelegt und sind nicht ohne Account Passwort zugreifbar.

Dropbox ist verfügbar zur Installation auf Windows, Mac OS und Linux Betriebssystemen.
Außerdem gibt es Versionen für iPhone, iPad und Android Mobilgeräte. Eine Blackberry Anwendung ist in Arbeit.

Ich nutze meine Dropbox jetzt wieder regelmäßig und kann Euch nur empfehlen, das Tool auch mal anzutesten.
Zu verlieren habt ihr ja nichts 🙂

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