Zum bereits vierten Mal jährte sich am vergangenen Wochenende das Pfeffelbach Open Air im 1.100-Seelen-Dörfchen Pfeffelbach in der Pfalz bei Kusel.

Größer, härter und lauter als jemals zuvor wurde in diesem Jahr über zwei Tage hinweg den über 3.500 Besuchern ein wunderbarer Mix aus Newcomern, bekannten regionalen und überregionalen Cover-Bands sowie dem heiß ersehnten Headliner Frei.Wild präsentiert.
Letztere sind für das Festival durchaus als Glücksgriff zu bezeichnen, da das Interesse an der Band seit der Buchung für Pfeffelbach erheblich zugenommen hat und der Kopf der Festivalorganisation Christian Diehl froh war, ein derart glückliches Händchen gehabt zu haben.

Ebenso eine Neuerung in diesem Jahr war die Zusammenarbeit mit Rockland Radio, die, neben der überregionalen Werbung für das Festival, auch eine absolut Headliner-würdige Bühnen-Konstruktion von 180 qm und eine 250.000 Watt Lichtanlage in die Pfalz mitgebracht haben. Ein absolutes Spitzenerlebnis!

Pfeffelbach Panorama ThumbPfeffelbach Open Air 2010 – Die Besucher vor der großen Bühne

Das Festival selbst verlief – wie auch bereits in den Vorjahren – absolut friedlich und ohne Zwischenfälle, wenn man mal von den ganz normalen kleineren Festival-Blessuren absieht, um die sich aber sofort von den Maltesern vor Ort gekümmert wurde. Sogar von Ordnungsamt und Polizei kam Lob für den friedlichen Verlauf ohne Vorfälle.

Und den Kritikern und Skeptikern sei gesagt, dass es keinerlei politisch gelagerte Zwischenfälle gab – was wieder einmal beweisen dürfte, dass eine auf Deutschrock ausgelegte Veranstaltung nicht zwingend die Rechte Szene anzieht!
Vielmehr war es ein angenehmer Besuchermix und auch eine durchaus kinderfreundliche Veranstaltung.

So – jetzt aber genug Bla-Bla von mir … hier kommen meine Impressionen vom Freitag.
Die Fotos der Headliner vom Freitag Abend „Frei.Wild“ folgen bald in einem eigenen Artikel nach!


Publikum


Septron
Musikalisch eine Mischung aus Dark Wave, EBM und Dark Electro und Industrial, dazu anspruchsvolle Texte in deutscher Sprache, und eine eigene stilistische Handschrift – das ist das Ein-Mann-Projekt SEPTRON. Hypnotisch treibt SEPTRON seine Zuhörer durch eine Berg- und Talfahrt der Gefühle, denn er ist ein Künstler der seine tiefsten Gedanken und Schmerzen in seiner Musik verarbeitet.
Sein Debutalbum „Wuterguss* – im Juni diesen Jahres erschienen – ist im Handel erhältlich.


Unherz
„Wir leben unser Leben, und tun was uns gefällt….“! Mit dieser Aussage trifft UNHERZ den Nagel auf den Kopf…. und mitten ins Herz ihres Publikums. Songs und Texte, inspiriert von den alltäglichen Geschehnissen, Themen und Mythen in und um das Leben der vier Rheinland- Pfälzer lassen keine Zeit und Platz für erfundene Unwahrheiten. Und so entstehen Lieder mit klaren Aussagen und immensem Identifizierungspotenzial für viele Fans des Deutsch- Rock Genres.
Unherz veröffentlicht diesen Sommer – am 27. August – ihr Debutalbum „Unherzlich Willkommen“.


Störte Priester
Störte Priester das Synonym für Einzigartigkeit, das Querdenken und „Anders sein“. Anders wie Ihr… Die Fans bilden den Erfolg und in der Sonne steht der Künstler, der es schafft, mit seinen Worten die Welt zu verändern, auch wenn es nur Träume sind, ist die Phantasie etwas einzigartiges die oft nahe an Realismus grenzt. Liebt uns oder hasst uns.
Die bisher erschienenen Alben „Scheinheilig* und „Gnadenlos* sind im Handel erhältlich!


Metakilla – A Tribute to Metallica
… sind die saarländische Antwort auf James Hetfield, Kirk Hammett, Lars Ulrich und Rob Trujillo und sie sind eine der gefragtesten Metallica-Tribute-Bands, dies belegen zahlreiche und regelmäßige Bookings namhafter Clubs wie z.B. “Colos Saal” (Aschaffenburg), “Z7” (Schweiz), “Quasimodo” (Pirmasens), “Schanz” (Mühlheim), Talentschuppen (Kusel) sowie große Tribute-Festivals und bekannte Open Airs wie u.a. das “Harley-Davidson Treffen” in Mainz, der “Monsters Tribute Night” in Kusel, “Monsters of Coverrock in Basel, Stadtfest “Hauptbühne Frizz” Aschaffenburg aber auch z.B. dem ”Monsters of Cover” in Belgien uvm.



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© Infotexte bei den Bands und dem Veranstalter